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Gemeinde Großerlach - Mit staatlich anerkanntem Erholungsort Grab

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Großerlach am UNESCO-Welterbe Limes

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Der Limes wurde am 15. Juli 2005 in die Unesco-Liste aufgenommen.

Das UNESCO World Heritage Committee hat in seiner Sitzung am 14. Juli 2005 in Durban (Südafrika) den obergermanischen Limes in die Unesco-Liste der bedeutendsten Kulturdenkmäler der Welt aufgenommen. Der Limes ist dabei zusammen mit dem Hadrianswall in England Bestandteil eines "Transnationalen Weltkulturerbes mit dem Namen "Grenzen des Römischen Reichs". Damit ist das römische Bodendenkmal das 31. deutsche Objekt auf der Welterbeliste. Über vier Jahre hat die Ausarbeitung des Antrags bis zu seiner Einreichung im Januar 2004 im Welterbezentrum in Paris

Limeskarte

Der Obergermanisch-Raetische Limes gilt als ein herausragendes Bodendenkmal, das Zeugnis gibt von der römischen Epoche und Kultur, die sich so nachhaltig auf die folgende kulturelle Entwicklung in Europa auswirkte. Die Zeugen dieser Zeit sind auf der 550 Kilometer langen Strecke vielerorts zu finden. Zu sehen sind neben den römischen Relikten, die im Original erhalten sind, Rekonstruktionen, Ausgrabungen und Nachbauten. Stellenweise ist der Grenzwall selbst noch erkennbar.

Der obergermanisch-rätische Limes markierte im 2. und 3. Jahrhundert nach Christus die Außengrenze des römischen Weltreiches. Um das Jahr 150 schlugen die römischen Pioniere im Wald eine schnurgerade Schneise von Nord nach Süd.

Färberswald

Diese war im Schwäbischen Wald rund 50 Kilometer lang - vom Sechseckturm bei Gleichen bis zum Haghof bei Welzheim. Noch heute wird darüber gerätselt, wie es die römischen Ingenieure bewerkstelligt haben, diese Linie ohne moderne Vermessungsgeräte einzuhalten.

Heute ist sie als obergermanischer Limes bekannt, als die einstige Ostgrenze der römischen Provinz Obergermanien. Diese Schneise sollte die wichtige Fernhandelsstraße vom Rhein- ins Donautal schützen, aber auch die Römer-Siedlungen im Unterland, im Neckartal und in der Backnanger Bucht.

Limesturm

Am Anfang war der Limes eine Waldschneise, welche von Holztürmen im Abstand zwischen 400 bis 800 m eingesehen werden konnte. Später wurde die Schneise durch einen starken Palisadenzaun gesichert, ein rund zwei Meter tiefer Graben ausgehoben und der Aushub direkt dahinter zu einem Wall aufgeschüttet.

Hinter dem Wall verlief ein Patrouillenweg, der die Wachtürme miteinander verband, die in unregelmäßiger Entfernung, je nach den topographischen Gegebenheiten, errichtet waren, so dass sich die Besatzungen durch optische Signale, vermutlich Rauch oder Feuer, verständigen konnten. Um das Jahr 170 wurden dann die baufällig gewordenen Holztürme durch dreistöckige Steintürme ersetzt

Der Limes hat die Fantasie über Jahrhunderte immer wieder beflügelt. Einschlägige Orts- und Flurnamen sprechen dafür, dass sich die römische Grenzbefestigung tief ins Gedächtnis der Bevölkerung eingeprägt hat. Beispiele Grab, Säugraben, Heidenbuckel. Im Waldgebiet Saugraben nördlich des Turms trifft man auf einen außergewöhnlich gut erhaltenen Graben der einstigen Limesanlage.

Dieser Abschnitt des Limeswanderwegs zählt zu den eindrucksvollsten Resten des Limes in Württemberg. Einst wies der Limes Erdwälle, Gräben und Palisadenzäune auf, heute erinnern nur Ortsnamen wie Grab oder Pfahlbronn an die Geschichte der römischen Vorherrschaft.

Limesbus

An Sonn- und Feiertagen mit dem Limesbus in die Gemeinde Großerlach. Nähere Informationen unter http://www.limesbus.de.

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