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Gemeinde Großerlach - Mit staatlich anerkanntem Erholungsort Grab

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Sitzung des Gemeinderats am 26.10.2017 - Bericht

Einwohnerfragestunde
In der Einwohnerfragestunde beantwortete Bürgermeister Jäger diverse Fragen und Anregungen, die von anwesenden Bürgerinnen und Bürgern vorgebracht wurden.

 
Kanalsanierungen im Teilort Grab
Der Zuschussantrag der Gemeinde für Kanalsanierungsmaßnahmen im Teilort Grab wurde zunächst wegen Überzeichnung des Förderprogramms abgelehnt. Nachdem die Mittel nicht vollständig von den Antragsstellern abgerufen wurden, konnte nun mittels Nachbewilligung die Gemeinde doch noch in der beantragten Höhe berücksichtigt werden. Die Gemeinde erhält nun einen Zuschuss in Höhe von 152.300 Euro, bei einer Förderquote von 80%. Es sollen in Grab die Kanalhaltungen und Schächte mit Schäden der dringlichen Schadensklassen saniert werden. Dabei handelt es sich um ca. 725 m Kanal die teilweise gesamt und teilweise punktuell saniert werden müssen, sowie um voraussichtlich 28 schadhafte Schächte. Die Sanierungsarbeiten können überwiegend in geschlossener Bauweise mittels Roboter und Schlauchliner erfolgen. Sollte die Haltung nur schlecht zugänglich oder der Schaden zu groß sein, kann in Einzelfällen eine Ausführung im Tiefbau erforderlich werden.
Der Gemeinderat beschloss nun die Ausschreibung der Arbeiten, wobei beim Durchführungszeitraum auf das gemäß Förderbescheid machbare Maximum gegangen wird, in der Hoffnung, dass sich dies positiv auf die Angebotspreise auswirkt. Mit der weiteren Abwicklung der Ingenieurleistungen einschließlich der Bauüberwachung wurde das Ingenieurbüro Riker und Rebmann beauftragt.
 
Auffüllung Hartplatz und Neuanlage einer Sportanlage
Der Gemeinderat hatte im April 2017 beschlossen, das Hartplatzgelände auf das Niveau des Rasenplatzes aufzufüllen und anschließend Sportflächen neu anzulegen. Der Gedanke hierbei ist, mit dem Erlös aus der Auffüllung die Kosten für die Sportanlage ganz oder zumindest größtenteils zudecken. Die Sportanlage soll dabei folgenden Mindestanforderungen genügen:

  • Naturrasensportplatz mit einer Spielfeldgröße von 45 x 90 m als Trainings- und Ausweichspielfeld für Fußball, inklusive Beregnungsanlage
  • 50-Meter-Tartan-Laufbahn und Weitsprunganlage mit Anlauf und Sandgrube für den Grundschulsport
  • Erhaltung oder ggfs. Erneuerung der Flutlichtanlage

Es hat sich gezeigt, dass das Projekt am ehesten im Bieterverfahren auf dem Verhandlungswege realisierbar sein wird. Zwei potentielle und leistungsstarke Anbieter haben ernsthaftes Interesse bekundet. In den Gesprächen sicherten beide zu, in diesem Falle auch die nötigen Planungsunterlagen und Nachweise für einzuholende Genehmigungen beizubringen. Nach deren Kalkulation kann davon ausgegangen werden, dass die Auffüllungserlöse die Kosten für Sportplatz, Weitsprunganlage und Laufbahn größtenteils decken werden. Für eine mögliche Deckungslücke oder Mehrleistungen stehen im Haushaltsplan 15.000 € zur Verfügung, welche zunächst nur für die Laufbahn eingeplant waren. Hinzu kommen die Einnahmen aus der Verpachtung des Hartplatzes als Lagerfläche.
Der Gemeinderat stimmte einstimmig der seitens der Verwaltung vorgeschlagenen weiteren Vorgehensweise zu. Danach sollen nun zunächst Bietergespräche folgen. Es ist beabsichtigt, nach abschließender Prüfung und Auswertung der Durchführungsvorschläge und Angebote, das Ergebnis dem Gemeinderat spätestens in der Dezembersitzung zur Beschlussfassung vorzulegen. Danach soll die Genehmigungsplanung fertiggestellt und eingereicht werden, um das Genehmigungsverfahren während der Wintermonate durchzuführen. Ein Baubeginn mit den Vorarbeiten und der Auffüllung wäre noch im ersten Quartal 2018 möglich. Abhängig von der Verfügbarkeit geeigneten Materials kann sich die reine Auffüllung allerdings einige Monate hinziehen. Bürgermeister Jäger verdeutlichte abschließend im Hinblick auf das offensichtlich nicht aufzuhaltende Gerücht, der Platz sei für mindestens vier Jahre gesperrt, dass man unverändert am Ziel festhalte, spätestens zum Sommer 2019 die neue Sportanlage bespielbar zur Verfügung zu stellen.
 
Bekanntgaben

  • Auf dem Friedhof Großerlach wurde der Bereich für Urnenerdbestattungen um 11 Grabfelder erweitert, die Kosten belaufen sich auf knapp 6.000 Euro. Die Arbeiten hat die Firma Bernd Vogel durchgeführt.
  • Aufgrund der ärgerlichen Erfahrung, dass bei Bestattungen die auf den Friedhöfen installierten Lautsprecheranlagen nicht richtig genutzt werden, erklärte Bürgermeister Jäger, dass er nach seinem Urlaub die Bestattungsunternehmer und Vertreter/innen der Kirchengemeinden persönlich zu einer Schulung im Umgang mit der Anlage einladen werde.
  • Im Haushaltsplan 2017 wurden Mittel für Renovierungsarbeiten am Gemeinschaftshaus Neufürstenhütte eingeplant. Bei einer Gebäudebegehung hat sich gezeigt, dass vordringlichster Handlungsbedarf bei den Fenstern des Dachgeschosses, der Küche und den Toiletten besteht. Diese sollen durch Kunststofffenster ersetzt werden.
  • In der Krippengruppe im Kinderhaus Großerlach und im Kindergarten Grab sollen raumakustische Maßnahmen, zur Reduzierung des Lärmpegels durchgeführt werden. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rd. 5.000 Euro.
  • Bei einem gemeinsamen Termin mit Vertretern des Kreisbaustraßenbauamtes und des Regierungspräsidiums hat sich gezeigt, dass die Erstellung einer Linksabbiegespur Richtung Liemersbach an der B 14 kurzfristig nicht realisierbar wäre. Die Gemeinde hatte angeregt, dies in dem Zeitraum zu realisieren, wenn die B14 aufgrund der im kommenden Frühjahr voraussichtlich stattfindenden Erneuerung der Brücke in der „Rottalksenke“ voll gesperrt werde. Die im Zuge der Brückenerneuerung vorgesehenen Belagsarbeiten von Großerlach zur Rottalsenke, inklusive Ortsdurchfahrt, sollen trotzdem erfolgen. 

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