Gemeinde Großerlach

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Feierliche Verabschiedung von Christoph Jäger als Bürgermeister

Viele Ehrengäste und zahlreiche Bürgerinnen und Bürger waren in die Gemeindehalle Großerlach gekommen, um Christoph Jäger nach 24 Jahren als Bürgermeister zu verabschieden.

Der 1. Bürgermeisterstellvertreter Hans Wohlfarth durfte nach der musikalischen Eröffnung durch den Chor der Grundschule Großerlach unter der Leitung von Frederike Westhäußer-Kowalski und dem Dank der Schule durch Rektorin Ingrid Birkendorff-Schwarz und Elternvertreterin Kristina Kühnel neben Herrn Jäger seiner Ehefrau Elke Jäger und seiner Familie unter anderem auch die Bundestagsabgeordnete Dr. Ingeborg Gräßle, die beiden Landtagsabgeordneten Ralf Nentwich und Christian Gehring, den Landrat des Rems-Murr-Kreises Dr. Richard Sigel mit Ehefrau, den Präsidenten des Gemeindetags Steffen Jäger und zahlreiche (Ober-)Bürgermeister und Bürgermeisterinnen, sowie BM-Nachfolger Kevin Dispan begrüßen.

Hans Wohlfarth moderierte die Veranstaltung und gab eingangs eine Übersicht über die zahlreichen Projekte die in der Amtszeit von Christoph Jäger verwirklicht wurden, wie beispielsweise das Gewerbegebiet „Mainhardter Weg“, die Umsetzung der Trinkwasserkonzeption mit Bau des Hochbehälters Hohenbrach, der Neubau der Gemeindehalle, die Neuanlage der Sportanlage, Breitbandanbindung oder auch das Besucherbergwerk Silberstollen „Gabe Gottes“.

In den zahlreichen teilweise sehr persönlichen Ansprachen und Grußworten wurde nicht nur die Arbeit Jägers gelobt, sondern vor allem seine den Menschen zugewandte Art.
Landrat Dr. Richard Sigel bezeichnete Jäger in seiner Ansprache als „ein Schweizer Taschenmesser der Verwaltung“. Die Bundestagsabgeordnete Dr. Ingeborg Gräßle spannte den Bogen zwischen dem Verwaltungsmann Jäger und dem Musiker Liedermacher Chris. Gemeindetagspräsident Steffen Jäger zollte seinem Namensvetter Respekt für dessen unermüdlichen Kampf um die Interessen der Gemeinde und der Demokratie als solcher. Für seinen langjährigen Amtskollegen aus Althütte, Reinhold Sczuka, hat er sich als wahres „Multitalent“ und Ideengeber entpuppt.

Nach der musikalischen Einlage des gemischten Chors des Gesangverein „Eintracht“ Grab e.V., in die auch Christoph Jäger zum Schluss noch einbezogen wurde, lobte der 2. Bürgermeisterstellverteter Markus Zick die Zusammenarbeit Jägers mit dem Gremium. Mit Blick darauf, dass die psychische Belastung, die das Amt des Bürgermeisters nach sich zieht und was auch ein wesentlicher Grund dafür war, dass Christoph Jäger für eine vierte Amtszeit nicht mehr antrat, appelierte er, sich stets in Erinnerung zu rufen, dass „Politiker auch Menschen“ seien. Ortsvorsteher Georg Holub bedankte sich dafür, dass Jäger immer ein offenes Ohr für die Belange der Ortschaft Grab hatte. Udo Stober sprach im Namen der zahlreichen örtlichen Vereinen seinen Dank dafür aus, dass er sich immer der Wichtigkeit der Vereine für die Gesellschaft bewusst war und diese immer unterstützt hat. Heinz-Walter Hermann von der Evangelischen Kirchengemeinde bedankte sich für die Unterstützung der Kirchengemeinde Jägers in den letzten 24 Jahren. Feuerwehrkommandant Markus Wieland berichtete vom Einsatz Christoph Jägers für die Belange der Feuerwehr und Hauptamtsleiter Steffen Barth bedankte sich im Namen aller (Ex-)Mitarbeitenden in Verwaltung, Bauhof und Betreuungseinrichungen beim jetzt ehemaligen „Chef“.

Nun folgte eine musikalische Überraschung, als Markus Stricker und Micha Schad von der Band „Wendrsonn“ die Naturparkhymne „Da ben i dahoim“ performten.

In seiner Abschiedsrede bedankte sich Christoph Jäger für die „überwältigende Wertschätzung“, die ihm entgegengebracht wurde. Er betonte, das er aber mit sich und der Entscheidung, seine Bürgermeisterkarriere zu beenden, im Reinen ist, mussten doch Familie und insbesondere seine Frau Elke zurück stecken, wenn die Amtsgeschäfte riefen. Neben all den schönen Erinnerungen an seine Rathauszeit, verschwieg er jedoch nicht die Kehrseiten des Amts. Er kritisierte die überbordende Bürokratie und die langen Entscheidungsprozesse aber auch die „Vollkaskomentalität“ der Gesellschaft im Allgemeinen, die es einem Bürgermeister zunehmend schwerer gemacht haben.

Nach minutenlangen „Standing Ovations“ der knapp 400 Gäste beendete der Musikverein „Frischauf“ Grab dann den offiziellen Teil, wobei Christoph und Elke Jäger, eskortiert von den „Trääs Fahnenschwenker“, unter Beifall die Halle verließen.

Für den anschließenden zwanglosen Ständerling hatten die LandFrauen Großerlach und der Landfrauenverein Grab Schnittchen und Salate vorbereitet.

Fotos: Alex Becher

Die Gemeinde Großerlach bedankt sich bei allen Gästen aus Nah und Fern, bei allen Beteiligten für deren Beiträge in Wort und Musik, bei den Mitarbeitern in Verwaltung und Bauhof für die Vorbereitung, bei der Haller Löwenbräu und Haller Wildbadquelle, die einen Teil der Getränke gesponsort haben, beim Getränkehandel Wenzel, bei Michael Wieland für den Kühlanhänger und der DIS-Daten-IT-Service GmbH für die Zurverfügungstellung von Parkflächen.

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Stuttgarter Straße 18

rathaus(@)grosserlach.de